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Aktuell
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Aus aktuellem Anlass verweisen wir hier auf unsere Partnerseite www.liechtenstein-rente.de.
Sie erfahren alle wichtigen Neuigkeiten zur Finanzkrise.
Hier kommen Sie zu der Eilmeldung. Stand 13.07.2010
Hier kommen Sie zu Weitere Nachrichten rund um Geld & Wirtschaft. Stand 13.07.2010
Hier kommen Sie zum Archiv. Stand 01.06.2010
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunden und Interessenten,
die technischen Schwierigkeiten mit unserem Server scheinen überwunden zu sein, die finanziellen Schwierigkeiten unseres Finanzsystems halten hingegen an, auch wenn uns die Nachrichten eine kleine Verschnaufpause gönnen.
Nachdem die Griechenland-Krise wochenlang die Schlagzeilen bestimmte und Finanzminister Schäuble auch gleich fleissig an einem "Europäischen Stabilitätsfonds" (EWF) werkelte, der nichts anderes als eine Bad Bank auf europäischer Ebene bedeuten würde [1], tritt nun überraschenderweise Kanzlerin Merkel auf die Bremse und schließt die Verwendung von deutschen Steuergeld zur Begleichung des griechischen Defizits aus. Inwiefern dieses der anstehenden Wahl in NRW geschuldet ist, wird die Zeit nach der Wahl offenbaren, ein offener Bailout käme schließlich einem politischen Selbstmord gleich.
Allerdings glauben wir nicht so recht an das Veto, denn immerhin wird ein nicht unerheblicher Anteil der griechischen Anleihen von deutschen Großbanken und Versicherungen gehalten [2]. Selbstverständlich ist hier wiederum die bereits verstaatlichte HRE mit ihrer irischen Tochter Depfa ganz vorne mit dabei. Zudem benötigt Griechenland in diesem Jahr rund 50 Milliarden Euro neue Schulden, wovon bereits bis Ende April ca. 25 Milliarden Euro fließen müssen. Bei einer vor kurzem begangenen Auktion griechischer Staatsanleihen gehörte die deutsche KfW jedenfalls noch zu den Bietern. Es ist also davon auszugehen, daß derzeit nach Wegen gesucht wird, dem deutschen Steuerzahler die griechischen Defizite heimlich unterzujubeln.
"Wer heutzutage noch ernsthaft annimmt, daß Volksvertreter das Volk vertreten, der glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten." Zitat unbekannt
Doch lassen Sie sich bitte nicht allein von Griechenland ablenken, rein wirtschaftlich und von der Schuldenhöhe her ist dieses Land nicht relevant für die Euro-Zone. Viel größeres Ungemach droht von den weiteren PIGS, wie z.B. Spanien und Italien, deren Verschuldungssituation deutlich größere Ausmaße annimmt. Allein in der Euro-Zone müssen bis Ende April ca. 300 Milliarden auslaufende Kredite überrollt, d.h. refinanziert werden, denn eine Tilgung findet ja nie statt. Dazu kommt noch das Britische Königsreich, das allein bei den deutschen Instituten mit über einer halben Billion Euro (503 Millarden) in der Kreide steht und seit Monaten nur durch massives Neudrucken von Geld, liebevoll Quantitative Easing [3] genannt, seine Zahlungsfähigkeit behält und gemessen am BIP einen um 50% höheren Verschuldungsgrad als Griechenland hat[4].
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Auch außerhalb Europas weitet sich der Systemverfall weiter aus. In den USA liegt die am weitesten erfasste Arbeitslosenquote U6 mittlerweile bei über 20% [5], die aktuelle Gesundheitsreform ist nichts anderes wie eine Krankenversichungs-Pflicht, die Staat und Unternehmen in den nächsten 10 Jahren mit rund 940 Milliarden Dollar belasten wird [6] und die Großbanken sind bereits wieder am zocken [7], während viele kleinere Institute schließen müssen[8]. Der Einlagensicherungsfonds FDIC ruft mittlerweile die amerikanische Öffentlichkeit zu Spenden auf, kein Wunder bei den steigenden Insolvenzen [9], der Trend ist eindeutig:
Dazu kommt noch, daß neben Japan nun auch mit China die bisher größten Kreditgeber der USA keine weiteren US-Staatsanleihen mehr kaufen wollen, so bleibt nur noch die Finanzierung mittels Druckerpresse. Das belastet natürlich zunehmend auch die politischen Beziehungen der beiden Supermächte und weitet sich langsam aber sicher zu einem handfesten Handelskrieg aus [10]. Es erwarten Sie also wieder zunehmende Krisen-Meldungen im zweiten Quartal. Nutzen Sie die Zeit, informieren Sie sich (auch abseits der Mainstream-Medien!) und bereiten Sie sich stratetisch vor!
Alles Gute, ein frohes Osterfest und einen schönen April 2010 wünschen Ihnen,
Gunnar Pietsch & Frank Sonntag
Pietsch & Pietsch Vermittlungs-Makler GmbH
P.S.: Sollten diese Informationen weitere Fragen bei Ihnen aufwerfen, so stehen ich Ihnen gerne im persönlichem Gespräch mit weiteren Informationen und Quellenangaben zur Seite.Einige Quellenangaben (weitere auf Anfrage):
[1] Prof. Wilhelm Hankel zum Europäischen Stabilitätsfonds (EWF) [2] Peter Ziemann: Deutsche Gefechtskehrtwendung [3] Wikipedia: Quantitative Easing [4] Großbritannien bankrotter als Griechenland und Spanien [5] Shadow Government Statistics: Arbeitslosenquote USA Alternativberechnung [6] Obamas Gesundheitsreform gefärdet den Dollar [7] US-Derivathandel steigt auf Rekordvolumen von 212,8 Billionen Dollar [8] FDIC: Bankinsolvenzen 205 - 2010 [9] Mehr als 700 US-Banken droht der Bankrott [10] Chinas Handelsminister: USA würden Handelskrieg verlieren
Vermögenssicherung in Zeiten weltweit maßloser Verschuldung
Wir spüren tagtäglich die Auswirkungen steigender Inflation beim Einkaufen, Tanken, etc.! Ausgelöst durch die ausufernde weltweite Verschuldung, gefährdet dieser Kaufkraftverlust zunehmend auch die private Altersvorsorge, viele gängige Produkte erzielen somit unter dem Strich eine negative Rendite. Speziell in Krisenzeiten sind die richtigen Informationen und deren Umsetzung zum richtigen Zeitpunkt entscheidend, um Ihr Vermögen vor Verlust und Abwertung zu schützen!
Aus diesem Grund bieten wir Ihnen ab sofort Informations-Veranstaltungen zum Thema Vermögenssicherung.
Dort erfahren Sie: Wie unser heutiges Geldsystem tatsächlich funktioniert Die wahren Hintergründe der derzeitigen Finanzkrise Warum die Krise uns alle betrifft Das Ausmaß der zukünftigen Veränderungen unseres Finanzsystems Welche Kapitalanlagen heute und in Zukunft noch erfolgversprechend sind und welche Sie dringend meiden sollten Strategien, wie Sie Ihr Vermögen vor Inflation und der kommenden Währungsreform schützen Antworten auf all Ihre Fragen zur Finanz- und Wirtschaftskrise
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist völlig unverbindlich und für Sie kostenfrei. Der Vortrag basiert auf nachvollziehbaren Fakten und ist keine Verkaufsveranstaltung!
Aktueller Termin: Mittwoch, 07.04.2010 · 18:30 - 21:00 Uhr (Berlin, Kurfürstendamm) Auf Grund eines begrenzten Platzangebotes bitten wir Sie sich bei Interesse möglichst zeitnah anzumelden.
Stand 29.03.2010
Beachten Sie bitte auch unsere nächsten Info-Veranstaltungen.
Hier finden Sie auch unsere neuesten Buchempfehlungen.
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Weitere Nachrichten rund um Geld & Wirtschaft
Warum auch Nachrichten aus den USA? Weil sie bisher der wichtigste Wirtschaftsfaktor weltweit sind und vor allem die Weltleitwährung kontrollieren. Erfahrungsgemäß folgt Europa der amerikanischen Wirtschaftsentwicklung mit einer Zeitverzögerung von 12 - 18 Monaten und ist somit ein guter Indikator für unsere Zukunft.
*** Zum Lesen der kompletten Artikel klicken Sie bitte auf die jeweilige Überschrift. ***
· Statut des Einlagensicherungsfonds( Bundesverband deutscher Banken) §6 Umfang der Einlagensicherung - Abs. 10. (Seite 13)
Ein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des Einlagensicherungsfonds besteht nicht .
· Euro fällt zum Schweizer Franken auf ein Allzeittief Die Griechenlandkrise setzt der europäischen Gemeinschaftwährung weiter zu. Am Mittwochmorgen fiel der Euro bis auf 1.4232 Franken und notierte damit so tief wie nie zuvor. ...
· CDU-Unternehmer fürchten Finanzkollaps Der Wirtschaftsrat attestiert Schwarz-Gelb einen Fehlstart. Zudem bangt das Gremium um die Staatsfinanzen: Erstmals könne die eine Hälfte der Bevölkerung die andere nicht mehr ernähren. Deutschland drohe in ein "Desaster" zu stolpern. ...
· Welche Banken am meisten Staatshilfe bekamen Die gestrige Bilanz-Pressekonferenz der WestLB war nicht nur wegen der Zahlen an sich ein wichtiges Ereignis: so ganz "nebenbei" gab das Geldhaus ein historisches Ereignis bekannt. Zum ersten Mal bekommt eine Landesbank finanzielle Unterstützung vom Bund. Ein Überblick, welche deutschen Geldhäuser vom Staat gerettet wurden. ...
· Gewerbesteuer bricht immer weiter ein(Anmerkung: Nicht nur in München!) München - Pessimistisch waren die Schätzungen des Stadtkämmerers Ernst Wolowicz für 2010 schon lange. Doch er wird sie wohl weiter nach unten korrigieren. Jetzt muss noch mehr gespart werden. ...
· Roth: "Alle Hundert Jahre sollte ein Staat Pleite gehen" Oliver Roth beschäftigt sich mit der Frage, ob der Staat sich seiner dramatisch zuspitzenden Verschuldung nur noch durch einen Staatsbankrott entziehen kann. ...
· EU-Kommission klagt für höhere Beamtengehälter (Anmerkung: Ohne Worte!) Im Streit mit den EU-Mitgliedstaaten um ein 3,7 Prozent höheres Gehalt für europäische Beamte zieht die EU-Kommission vor den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Der EU-Ministerrat - dort sind die Mitgliedsstaaten vertreten - will wegen der Wirtschaftskrise nur eine Erhöhung um 1,85 Prozent für die rund 44.000 EU-Beamten zulassen. ...
· Goldkauf weiterhin sinnvoll Biallo.at sprach mit dem Gold-Experten der Erste Bank Ronald-Peter Stöferle über Einstiegschancen in Gold und worauf man dabei als Anleger unbedingt achten sollte. ...
· US-Firmen sehen Pleitewelle anrollen Amerikas Finanzmärkten droht ein neues Beben. Ab 2012 werden laut "New York Times" Schrottanleihen im Wert von 700 Milliarden Dollar fällig. Zahlreiche Firmen brauchen dringend frisches Geld, dürften aber bei der Refinanzierung leer ausgehen. Mögliche Folge: eine Welle von Pleiten. ...
· Lehman-Chef warnt vor weiteren großen Bankpleiten Der Chef von Lehman Brothers hat schwere Vorwürfe gegen die Finanzindustrie, die Politik und die Aufseher erhoben. Im Interview mit dem Handelsblatt wettert Bryan Marsal gegen Finanzindustrie, Politik und Aufseher und warnt vor weiteren Mega-Bankpleiten. ... Ein hervorragender Blog von Peter Boehringer:
· Bankruns werden illegal Geldmarktfonds haben einen Anteil von fast 40% in den Portfolia der großen institutionellen Fondsmanager, die ja in aller Regel "sicher" investieren wollen und sich im Gegenzug dafür mit lächerlichen Zinserträgen begnügen. In Wirklichkeit trifft diese Bescheidenheit natürlich nur die Kunden dieser hochbezahlten Papierjongleure, denn schließlich sprechen wir nicht vom Geld der Fondsmanager (das höher rentierlich, volatil oder gleich beides -nämlich in Substanzaktien und Gold- investiert ist). Nein, wir sprechen von den Billionen von Dollars, die Millionen von Kleindepotbesitzern, Lebensversicherten und Pensionsfonds-Berechtigten gehören. ...
· Bankruns werden illegal (II) Der heutige Blogeintrag befasst sich mit der (leider fast schon "logischen") Fortsetzung des Putsches der SEC und der Banken gegen gutgläubige Einleger und Sparer. Die Citibank (Texas) macht nämlich vor, was die anderen Banken der USA und der Welt wohl bald nachmachen werden: Auch kurzfristige Liquidierungen von GIROkonten werden bald illegal ...
· Verzockt Verloren Verstaatlicht - Was kostet uns die Hypo Real Estate? (Anmerkung: Sehenswert!) Film: Die Hypo Real Estate ist ein Milliardengrab: Die ZDF-Dokumentation zeigt, mit welch riskanten Geschäften die Banker das Geld verzockt haben.
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Archiv
Stand 02.02.2010
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunden und Interessenten,
kaum hat das Jahr angefangen, nimmt die immer noch schwehlende Finanzkrise wieder Fahrt auf. Nachdem das Jahr 2009 aus deutscher Sicht doch recht glimpflich verlief, bedingt durch exzessive monitäre Anstrengungen auf Kosten der Steuerzahler, offenbaren sich uns in diesem Jahr immer mehr Folgeerscheinungen der weltweiten Überschuldung. Beachten Sie bitte nur einmal den Sinneswandel in den so genannten Mainstream-Medien, die Schönwetter-Nachrichten weichen immer mehr der ernüchternden Realität. Nachdem Ende 2008 noch die Staatsanleihen als "Sicherer Hafen" angepriesen wurden, vergeht nun kein Tag mehr, ohne daß über mögliche Staatsbankrotte berichtet wird [1]. Wer weiß, wem die Masse dieser Medien gehören, der erahnt bereits, daß dieses kein Zufall sein dürfte - wir werden nun sukzessiv auf die kommenden Ereignisse vorbereitet.
2010 wird mit Sicherheit ein ganz entscheidendes Jahr für die Gemeinschaftswährung Euro, die äußerst desolate Finanzsituation in Griechenland ist hier nur die Spitze des Eisberges [2]. Die entscheidende Frage wird sein, wie mit diesen potenziellen Pleitekandidaten zukünftig verfahren wird. Wählt man einen Weg ähnlich der Bankenrettungen, in dem die anderen Mitgliedsländer finanziell unterstützend eingreifen, so wird man zwar wieder einmal Zeit gewinnen, allerdings damit auch (wie bei den Banken) Fehlanreize setzen. Der Endeffekt dürfte auch auf staatlicher Ebene ein "Weiter wie bisher" sein, d.h. statt Haushaltsdisziplin wird weiter auf Pump regiert, da sich bereits massiver Widerstand der Bürger gegen die angedachten Sparmaßnahmen formiert [3]. Auf Dauer ruiniert dieses dann auch die übrigen Mitglieder der Gemeinschaftswährung, denn die Kette würde sich ihrem schwächsten Glied anpassen.
Dazu können wir uns beim besten Willen nicht vorstellen, wie es dem deutschen Steuerzahler vermittelt werden sollte, daß er durch deutliche Einschnitte im sozialen Bereich nicht nur die eigene Staatsschuld in Grenzen hält, sondern auch noch für die Schulden anderer Länder gerade zu stehen hat. Allein schon die großzügige Verteilung deutscher Handelsbilanzüberschüsse innerhalb der EU dürfte in absehbarer Zeit ein Thema werden, in schlechten Zeiten ist halt jeder sich selbst am nächsten.
Die Alternative dazu wird in Brüssel bereits rege diskutiert [4]. Man überlegt ein Exempel zu statuieren und die Griechen aus dem Euro zu schmeißen, zumal diese sich seinerzeit den Zugang zur Gemeinschaftswährung mit deutlich manipulierten Zahlen erschlichen haben [5]. Ob dieses dauerhaft eine bessere Lösung darstellt, darf aber ebenfalls angezweifelt werden, da mit den ehemaligen Ostblockstaaten und den anderen EU-Mittelmeer-Ländern weitere Pleitekandidaten folgen müssten. Und wo zieht man letztlich die finanziellen Grenzen für den Verbleib? Schließlich leben seit Jahren schon fast alle Mitglieder über ihre Verhältnisse und verstoßen größtenteils gegen die Maastrich-Kriterien.
Nicht außer Acht zu lassen sind natürlich auch hierbei die Interessen der Urheber des westlichen Zentralbank-Systems. Die USA werden mit allen Mitteln gegen den Zerfall des Dollars als Weltleitwährung kämpfen, ein schwacher Euro oder sogar dessen Abschaffung käme ihnen sicher nicht ganz ungelegen. Eine ihrer immer noch mächtigen Waffen dafür stellen die diversen Rating-Agenturen dar, die sich übrigens ausnahmslos im Besitz privater Finanz-Oligarchen, wie z.B. Warren Buffet und der Familie Rockefeller befinden. Wie ein Damokles-Schwert entscheiden diese amerikanischen Ratings über die internationale Wertschätzung europäischer Staatsanleihen und so werden ganz schnell aus mündelsicheren Papieren nahezu unverkäufliche Junk-Bonds. Griechenland mußte gerade erst auf Grund seiner Ratingabstufung die neuen Staatsanleihen mit 6,5 % verzinsen [6], obwohl fast alle westlichen Zentralbankzinsen nahe Null tendieren, um überhaupt Interessenten zu gewinnen. Das höhere Zinslasten nicht gerade förderlich für eine Haushaltssanierung sind dürfte klar sein. Die isländische Kaupting-Bank lockte 2008 noch mit ähnlich hohen Zinssätzen neue Anleger ... den weiteren Verlauf der Geschichte kennen sie.
Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht gar nicht so uninteressant, sich mit den jeweiligen Länderkennungen der Euro-Banknoten auseinander zu setzen, schließlich werden diese Noten immer noch von bzw. für die nationalen Zentralbanken der einzelnen Teilnehmerland gedruckt. Wie diese Euros von den der Währungsgemeinschaft verwiesenen Mitglieder zukünftig bewertet werden, steht völlig in den Sternen. Auffällig ist hier, daß in letzter Zeit in Deutschland sehr viele druckfrische 500er, eigentlich hergestellt für Italien und ähnliche Länder, bankseitig ausgegeben werden. Ich persönlich würde darauf achten, meine Bargeldreserven mit dem für Deutschland gültigen X gekennzeichnet zu wissen [7], auch wenn die EZB derzeit noch für alle ausgegebenen Euronoten als gesetzliches Zahlungsmittel haftet. Schließlich wurde bei der Erschaffung des Euros ein Ausstiegsszenario nicht vorgesehen und wenn auch der Euro bisher funktionierte, so hat er seine Beständigkeit in stürmischen Zeiten wie diesen noch nicht unter Beweis stellen müssen. Folgt dazu noch die EZB dem Gebahren der FED mit dem großflächigen Ankauf toxischer Papiere durch frisch bedrucktes Papier ohne inneren Wert, um die Bankbilanzen weiter zu bereinigen, so drängt sich die Frage der Nachhaltigkeit dieser Haftungs-Aussagen auf.
Bedenken Sie bitte: Gesetzliches Zahlungsmittel hin oder her, eine Währung lebt in erster Linie vom Vertrauen der Nutzer in die Werthaltigkeit dieses Geldes und die herausgebende Instanz. In diesem Sinne ... bleiben Sie wachsam!
Alles Gute und einen schönen Februar 2010 wünschen Ihnen,
Gunnar Pietsch & Frank Sonntag
Pietsch & Pietsch Vermittlungs-Makler GmbH
P.S.: Sollten diese Informationen weitere Fragen bei Ihnen aufwerfen, so stehen ich Ihnen gerne im persönlichem Gespräch mit weiteren Informationen und Quellenangaben zur Seite. Einige Quellenangaben (weitere auf Anfrage):
[1] Handelsblatt: Überschuldung - Die spektalkulärsten Staatsbankrotte Financial Times Deutschland: Globale Schuldenkrise - Die weltweite Angst vor der Staatspleite
Die Zeit: Staatsbankrott - Abgebrannt am Mittelmeer Die Welt: Der Staat kann nie alle Schulden zurück zahlen
Die Presse: "Griechenland und Dubai waren nur der Weckruf"
[2] Währungsunion -Der verzweifelte Kampf um den EuroEU-Kommission fürchtet Euro-Absturz
Staatsverschuldung - Euro im Abwärtssog der grie chischen Tragödie
[3] Europa steht vor dem Kollaps
[4]Undenkbares wird denkbar - Ein Rauswurf Griechenlands aus der Währungsunion
[5] Haushaltsdefizit: Griechenland unter Trickserei-Verdacht
[6] Schuldenchaos: Griechenland begeistert mit Super-Rendite
[7] Länderkennung Euro - Pro. Max Otte rät: Nehmen Sie nur noch Geldscheine mit dem "X"
Vermögenssicherung in Zeiten weltweit maßloser Verschuldung
Wir spüren tagtäglich die Auswirkungen steigender Inflation beim Einkaufen, Tanken, etc.! Ausgelöst durch die ausufernde weltweite Verschuldung, gefährdet dieser Kaufkraftverlust zunehmend auch die private Altersvorsorge, viele gängige Produkte erzielen somit unter dem Strich eine negative Rendite. Speziell in Krisenzeiten sind die richtigen Informationen und deren Umsetzung zum richtigen Zeitpunkt entscheidend, um Ihr Vermögen vor Verlust und Abwertung zu schützen!
Aus diesem Grund bieten wir Ihnen ab sofort Informations-Veranstaltungen zum Thema Vermögenssicherung.
Dort erfahren Sie:Wie unser heutiges Geldsystem tatsächlich funktioniert Die wahren Hintergründe der derzeitigen Finanzkrise Warum die Krise uns alle betrifft Das Ausmaß der zukünftigen Veränderungen unseres Finanzsystems Welche Kapitalanlagen heute und in Zukunft noch erfolgversprechend sind und welche Sie dringend meiden sollten Strategien, wie Sie Ihr Vermögen vor Inflation und der kommenden Währungsreform schützen Antworten auf all Ihre Fragen zur Finanz- und Wirtschaftskrise.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist völlig unverbindlich und für Sie kostenfrei. Der Vortrag basiert auf nachvollziehbaren Fakten und ist keine Verkaufsveranstaltung!
Aktueller Termin: Donnerstag, 11.02.2010 · 18:30 - 21:00 Uhr (Berlin, Kurfürstendamm)
Auf Grund eines begrenzten Platzangebotes bitten wir Sie sich bei Interesse möglichst zeitnah anzumelden.
Stand 02.02.2010
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